Business-Workshops und Strategiemeetings auf der Segelyacht

Stellen wir uns vor: Die Geschäftsführer eines jungen und schnell wachsenden Unternehmens wollen ihre Themen und Geschäftsbereiche harmonisieren, um flexibler auf Kundenanfragen reagieren zu können. Aber Inhouse-Meetings dazu werden immer wieder verschoben – das Projektgeschäft geht einfach vor.

Dann schaffen sie irgendwann, sich zu treffen, werden aber im heimischen Konferenzraum ständig gestört. Andauernd geht einer zum Telefonieren raus und die anderen, die sich die Zeit geblockt und tatsächlich frei gehalten haben, sind genervt. Der Zeitplan ist überzogen. Denn die Agenda ist hemmungslos überfüllt und platzt spätestens bei „all other business“, das man gleich mit besprechen wollte – wenn schonmal alle auf einem Haufen sind. Und so hetzt man durch den Tag, das konstruktive Miteinander und die kreative Auseinandersetzung mit der Aufgabe gehen unter. Effizienz geht sowieso ganz anders. Man hat am Ende ein paar Absprachen und Ergebnisse, aber vermutlich nicht die genialsten.

Und du? Sitzt in diesem Meeting und ärgerst dich über die verlorene Zeit.

Und da ist schon der größte Vorteil, wenn wir euer Geschäftsführer-Meeting auf ein Segelboot vor Sardinien versetzen:

Ihr habt Zeit. Ihr habt Ruhe. Alle Störfaktoren sind aus der Welt.

Wer aus dem Paradies nochmal schnell beim Outsourcing-Deal anrufen muss, ist auch irgendwie selbst schuld ...
Wer aus dem Paradies nochmal schnell wegen des Outsourcing-Deals irgendwo anrufen muss, ist auch irgendwie selbst schuld …

Ich weiß mit Sicherheit: Sardinien entschleunigt und verschiebt auf natürliche Weise die Prioritäten. Dein Geschäftsführer-Kollege wird gar kein Bedürfnis mehr haben, sich mit einem Problem in Hamburg oder Zürich zu beschäftigen und „rauszugehen“. Geht auch gar nicht. Da ist wunderschönes Türkiswasser überall.

Wer schlau ist, delegiert im voraus. Oder man vereinbart untereinander, alle Abklärungen mit dem Büro im Hafen zu erledigen.

Das wird begünstigt durch begrenzten (bis gar keinen) Handy-Empfang auf See oder in abgelegenen Ankerbuchten. Von wegen: „Ich geh das schnell mal klären, bin gleich wieder da“. Nein. Du bist schon da. Und kannst nicht weg.

Meetings lassen sich in einer fremden Umgebung deutlich effizienter durchführen, das ist mittlerweile bekannt. Auf einer Segelyacht oder einem Segel-Katamaran hilft der begrenzte Raum, sich zu konzentrieren – und damit insgesamt zu besseren Ergebnissen zu kommen, als in irgendeinem noch so schönen Konferenzraum im eigenen Office.

Aber der Clou ist Sardinien. Neben der erwähnten Entschleunigung ist es einfach toll. Ihr ankert in traumhaften Buchten, arbeitet entspannt die Agenda ab, geht zu einem sardischen Abendessen an Land, übernachtet auf dem Wasser und geht am nächsten Morgen, bevor der Workshop in die zweite Runde geht, erstmal ein paar Runden ums Boot schwimmen.

Wie geht das: ein Business-Meeting auf einem Boot?

Ein komfortabler und geräumiger, ruhig im Wasser liegender Katamaran ist perfekt für Business Meetings.
Ein komfortabler und geräumiger, ruhig im Wasser liegender Segel-Katamaran ist perfekt für Business Meetings. Diesen hier setzen wir ab Porto Rotondo für eure Zwecke inselweit ein.

Ich hab mittlerweile einige Übung darin, eine Kajüte oder das Deck zum Büro oder zum Meetingraum umzufunktionieren.

Nutzt den Vorteil, den das Boot euch bietet: Lasst alle Technik beiseite. Werdet kreativ! Schreibt, rechnet und zeichnet auf Papier! Schiebt Blätter von einem zum nächsten. Sprecht miteinander! Diskutiert! So entstehen neue Gedankenwege im Kopf. Ihr habt plötzlich Ideen, auf die ihr zuhause nie gekommen wärt.

Es tut einem Meeting wahnsinnig gut, wenn auf frontale Powerpoint-Präsentationen verzichtet wird. Zur Not kann man sie aber am mitgebrachten Laptop zeigen – ein Boot hat eine Stromversorgung. Auch ein Flipchart hab ich schon aufs Boot gezaubert. Und wenn’s sein muss, sogar ein mobiles WLAN.

Und falls doch mal mehr Infrastruktur benötigt wird, organisiere ich das für den nächsten Hafentag im Yachtclub, einem Hotel oder einer anderen passenden Location.

Auf Wunsch kann ich einen Workshop übrigens auch moderieren – als der neutrale Mensch, der euch an die Struktur erinnert und die Ergebnisse zusammenträgt und sichert.

Der „Link an Land“

Grundsätzlich seid ihr mit Skipper und ggf. Co-Skipper allein auf dem Boot und werdet von diesen auch versorgt. Ich bleibe an Land (es sei denn ich moderiere), erwarte euch in den Häfen und kümmere mich um alles, was ihr für einen gelungenen Törn braucht.

Privates Boot mit Skipper » Ich arbeite mit handverlesenen und umgänglichen Skippern mit eigenen Booten in ganz Sardinien (aktuell: Stintino, Porto Rotondo, Cala Gonone, Santa Maria Navarrese, Cagliari). Der Vorteil gegenüber einer „normalen“ Charter: Wir sind flexibler und etwas sorgloser. Der Skipper hat das letzte Wort, was Schiff und Route angehe, aber ich kann mit ihm die Törnplanung flexibel auf den Workshop abstimmen. Individuelle Bedürfnisse der Gruppe werden berücksichtigt. Das alles berührt euch wenig. Ihr könnt einfach genießen und euch ganz auf den Zweck des Törns konzentrieren und am Abreisetag müsst ihr euch nicht um das Boot kümmern, sondern könnt mit frischen Ideen und entspannt nach Hause fliegen. Auch kürzere Törns (z. B. ein langes Wochenende) und Tagestouren sind nach Absprache mit geskipperten Booten möglich.

Charterboote » Wollt ihr selbst segeln, chartern wir eine für euch passende, zuverlässige Yacht bei einem seriösen Anbieter. Die meisten Charterer auf Sardinien sind im Nordosten und haben Mindest-Mietzeiten: Sie verchartern die Boote nur wochenweise (nach Absprache sind kürzere Mietdauern möglich, es wird jedoch meist der gleiche Preis aufgerufen). Manchmal geht es aufgrund von absage- oder wetterbedingten Liegetagen, aber das ist in der Regel nicht planbar. Der Vorteil der langen Mietdauer: Das Boot kann vor und nach dem Workshop einfach privat weiter genutzt werden.

In dem Fall übernehme ich die Törnplanung, entwerfe die Route, organisiere dazu passend das Meeting und berücksichtige eine eventuelle Privatnutzung und die Übernahme / Rückgabe des Bootes.

Optimal sind für die meisten verfügbaren Boote Gruppen von 4 bis 6 Personen (plus Skipper). Bei eigener Charter sind 8 Personen pro Boot machbar (in der Regel in Doppelkabinen).

Solltet ihr ein größeres Team sein oder Einzelkabinen wünschen, braucht ihr eben zwei oder mehr Yachten. In der Hauptsaison auch das Chartern eines größeren Schiffes – auch von historischen Zweimastern oder schicken Motoryachten – möglich. In der Nebensaison oder gar im Winter sind die meisten großen Schiffe an Land oder in anderen Revieren, daher muss das ggf. sehr früh geplant und angefragt werden. Auch eine Kombination aus Tagestörn (z. B. auf Motoryachten, die im Sommer für Tagesausflüge genutzt werden) und einer Übernachtung an Land ist möglich.

Segeln bei jedem Wetter: gut fürs Team

Und was, wenn das Wetter schlecht ist? Sardinien kann speziell in der Nebensaison auch anspruchsvoll zu segeln sein oder stürmische Tage haben.

Starkes Wetter hat Menschen auf einem Boot schon immer bewogen, zusammen zu arbeiten. Auch, weil es einfach muss und nicht anders geht. Kein Raum, keine Zeit für Alleingänge, Imponiergehabe oder Gezicke.

Man kann das Segeln als Teambuilding-Element auch als Teil des Workshops betrachten. Es geht darum, jeden Menschen dort einzusetzen, wo sie oder er am besten auf das Ziel hinarbeitet. Hier auf Sardinien ist das Ziel, den sicheren Hafen zu erreichen oder eine geeignete Ankerbucht zu finden und den Sturm abzuwettern. 

Auf das Business bezogen, werden beim Segeln die generellen Qualitäten, Stärken und Schwächen des Einzelnen verstärkt. Manche Geschäftsführungs-Teams erfahren erst auf diese Weise, wer in einer schwierigen Situationen zum „Macher“ wird, wer andere beruhigen kann und wer Risiken eher vermeidet. Das wird völlig wertfrei festgestellt, ist aber für Entscheidungen im Tagesgeschäft sehr wertvoll zu wissen.

Sicherheit geht immer vor: Nichts wird übertrieben. Und wenn schon im Hafen die Wettervorhersage schlecht ist, laufen wir gar nicht erst aus, sondern bleiben im Hafen. Der Vorteil des geskipperten Bootes: Skipper und Co-Skipper steuern das Boot im Zweifel auch ohne ihre „Crew“ in den nächsten Hafen, „leinen“ die Mutigen an Deck an und schicken die Angsthasen in die Kajüte oder Koje.

Und ich sorge für Alternativen, damit euer Meeting trotzdem stattfindet.

Alternativprogramm an Land

Traumhaft schöne und entspannte Plätze an Land: Sardinien ist voll davon!
Traumhaft schöne und entspannte Plätze an Land: Sardinien ist voll davon!

Der Workshop kann in den meisten Fällen trotzdem an Bord stattfinden – Hafenflair, ein wackelndes Boot und das Klappern der Leinen an den Masten können sehr inspirierend sein. Bei Sturm oder Regen ist es im Bootsbauch super gemütlich. Ich selbst kann da zum Beispiel sehr gut arbeiten.

Seid ihr unterwegs und müsst wetterbedingt einen anderen Hafen anlaufen oder hängt ihr ungeplant irgendwo fest, bin ich da, um den Plan vor Ort anzupassen. Ggf. organisiere ich ein spontanes Abendessen und Übernachtung vor Ort oder den Transfer über Land in den Zielhafen.

Wenn das Wetter insgesamt zu unsicher ist oder das Team (oder Teile davon) an Land doch besser aufgehoben sind, sorge ich für ein schönes und abwechslungsreiches, kulturelles Programm auf sardischem Boden.

Und? Welches Meeting macht ihr demnächst auf einem Segelboot vor Sardinien? Ich bin gespannt 🙂