Sardinien-Expertin – für TV- und Filmproduktionen

Ihr plant eine Reise-Dokumentation oder ein anderes TV- oder Filmprojekt auf Sardinien? Sehr schön!

Jetzt braucht ihr einen echten Sardinien-Experten – damit alles so klappt, wie ihr euch das vorstellt! Damit auch das „Besondere“ eurer Produktion im Einklang mit Land und Leuten ist, damit tolle Geschichten gefunden und richtig erzählt werden, die Story gut ausgearbeitet ist, das Drehbuch zu den lokalen Gegebenheiten passt, der Ablauf des Drehs gut vorbereitet ist, die Idee gut umgesetzt wird, vor Ort alle interkulturellen Hürden gut genommen werden …

Kurz: Ihr braucht mich 😉 … Meine Rolle richtet sich nach Eurer Organisation, dem Projektstatus und dem Umfang Eurer Film- oder TV-Produktion: Ich habe Erfahrung als Location Scout, Story Scout, Buchautorin, Stringer, Produktionsassistent, Set-Aufnahmeleiterin vor Ort, Production Coordinator, Project Manager – direkt in Film/TV, aber auch aus der Produktion von Werbe- und Imagefilmen aus meinem „früheren Leben“.

Feelgood-Schaf und Mädchen für alles

Dreharbeiten in der Nähe Bosa: das eine Auge aufs Drehbuch, das andere auf die Protagonisten und das Ohr auf der Straße, damit der Ton nicht ruiniert wird ...  ;)
Dreharbeiten in der Nähe Bosa: das eine Auge aufs Drehbuch, das andere auf die Protagonisten und das Ohr an der Straße hinter uns, damit der Ton nicht ruiniert wird … 😉

Aber auch als Chaos Coordinator, Feelgood Manager, Mediator und Stringer (mehr dazu weiter unten) bin ich ziemlich gut brauchbar! Ich spreche Deutsch, Italienisch, Englisch, ein bisschen Französisch. Ich rede sowohl Klartext, kann aber auch gut zuhören und analysieren, wenn mal was nicht ganz rund läuft. Ein echtes »Mädchen für alles«.

Oder besser: Schaf für alles – durch mein zweites Leben als „schwarzes Schaf“ und Travelblogger (Sardinien-Blog » www.pecora-nera.eu) bin ich seit über 10 Jahren gut mit Locals vernetzt und kenne die Insel wie nur wenige andere. Aber vor allem kenne ich die Landeskultur, um interkulturelle Herausforderungen bei der Arbeit (Themen wie Organisation, Pünktlichkeit, Verbindlichkeit, …) im Projekt überbrücken zu können, damit Zeit- und Produktionspläne und Budgets eingehalten werden.

Last but not least bin ich ein anpackender, umgänglicher, teamorientierter und immer ein positiver und gut gelaunter Mensch.

Hier ein paar Beispiele, wie ich euch mit meiner Arbeit entlasten kann:

Set-Aufnahmeleitung, Projektmanager und Stringer vor Ort

Vor Ort braucht ihr jemanden, der alles kann. Ein Stringer, der sich um alles kümmert ist immer eine gute Idee. Noch besser ist ein auf Sardinien verankerter Set-Aufnahmeleiter. Ich verstehe die Locals und mögliche Probleme vor Ort, weiß, dass es auch mal anders kommt als man plant und bemühe mich immer schnell und unkompliziert um eine Lösung.

Ich bin euer Filmprojekt-Manager mit Anpack- und Lösungs-Qualitäten:

  • „Einen Fisch! Wir brauchen einen Fisch! Nicole, weißt du wo es hier frischen Fisch gibt?“ Klar weiß ich das.
  • Regisseur: „Ich hab mega Kopfweh.“ – Ich: „Mach weiter, ich düs schnell zur Apotheke und hol dir Aspirin.“
  • Der Eingang des Nuraghen, in den wir eigentlich rein wollten, ist eingestürzt. Ich suche den nächstgelegenen Nuraghen mit ähnlichen Bedingungen.
  • Eine Möwe attackiert und ruiniert die Drohne. Dann schauen wir, wo wir, zwei Stunden Fahrt vom nächsten Elektromarkt, möglichst schnell eine neue herkriegen!
  • Anruf vom Protagonisten: „Ich muss nach Nuoro, meine Mutter zu einem Termin fahren. Kann heute erst ab 16 Uhr.“ Also wird der Drehplan kurz umorganisiert.
  • Noch schlimmer: „Gianmario ist krank geworden! Was machen wir denn jetzt ohne den Protagonisten?“ Natürlich suchen wir einen Ersatz für Gianmario oder zaubern ne neue Story aus dem Hut!

Zum Glück funktioniert Sardinien spontan fast am besten! Da, wo der Sarde auf lange Sicht planlos und unorganisiert ist (oder scheint), ist er von jetzt auf gleich quasi immer parat! Manche Dinge erledigen sich daher auch spontan besser, als würde man sie von langer Hand planen.

Ich kann mit dieser Art von „Planlosigkeit“ (die in Wirklichkeit oft keine ist und sich prima als „agiles Element“ in Projektplänen abbilden lässt) mittlerweile sehr gut umgehen. Und im Zweifel sind die Sarden im (Er-) Finden von Notlösungen schlicht grandios. Bisher haben wir noch jede Sache gelöst, sogar schlechtes Wetter kriegen wir in den Griff.

Insofern ist von Vorteil, wenn ich nicht „nur“ Stringer bin, sondern eng in die Planung eingebunden bzw. diese vor Ort selbst unter Kontrolle habe.

… und manchmal wird auch mein Panda zum Filmauto 🙂

Ideen, Location & Story Scouting

Spannende Orte und Geschichten zu finden, die über das Standardprogramm hinausgehen, aber gleichzeitig die Landeskultur respektieren und die Insel gut repräsentieren – im ganzen Jahr, denn gerade Off Season gibt es oft die besten Geschichten. Abseits der allseits bekannten Plätze und des Üblichen, die man in jeder Sardinien-Doku sieht. Und auf der gesamten Insel. Auch da hilft mir wieder mein Dasein als „Sardinien-Allround-Schaf“: Ich hab schon alles auf dieser Insel gesehen und es gibt kaum einen Ort, an dem ich noch nicht war oder zu dem mir nichts einfiele.

Ich finde zu jedem Thema – von Archäologie über Lifestyle bis zu Kultur – tolle Storys, geniale Plätze, gute Protagonisten, … kurz: das, was ihr braucht.

Welche Story erzählt Su Battileddu?

Drehbuch – Reality Check

Ich finde die Haken und die Lösung. Denn das schönste Drehbuch kann auf Sardinien leicht an den lokalen Gegebenheiten scheitern und/oder in Stress fürs Team und die Protagonisten oder Schauspieler ausarten, wenn man es nicht einmal mit Insel-Insiderwissen auf Machbarkeit und Realitätstauglichkeit gecheckt hat. Zwei einfache Beispiele:

  • Beispiel 1: Falsche Einschätzung der Entfernungen / Fahrtzeiten. Auf Sardinien brauchst du Zeit. Wenn du davon aber wenig hast, musst du das vorher im Drehbuch und bei der Planung der Fahrten von A nach B berücksichtigen. Eine Strecke, die man in Deutschland in einer Viertelstunde schafft, kann hier auch mal eine Stunde in Anspruch nehmen. Der Teufel ist dabei oft ein Eichhörnchen und steckt im Detail: verkehrte oder abmontierte Schilder, gesperrte Straßen (einige bleiben auch mal monate- oder jahrelang geschlossen) oder einfach eine Herde Schafe auf der Straße. Irgendwas ist quasi immer.
  • Beispiel 2: Logische Fehler. Das Buch sieht einen romantischen Abspann im Sonnenuntergang am Meer vor – man dreht aber leider an der Ostküste, also da wo die Sonne aufgeht. Wär vielleicht nicht so schlimm, aber ist man z. B. in der Ogliastra, liegt diese – so schön sie ist – abends leider im Schatten der Berge und hat nur mit Glück tolles Sonnenuntergangs-Licht. In dem Fall ließe sich die Romantik z. B. in eine alte Schäferhütte oder einen Nuraghen am Berg verlegen, um länger schönes Licht zu haben – es muss ja auch nicht immer Meer sein. Oder man prüft vorher das Buch, ob die romantsiche Situation nicht besser an einem anderen Ort machbar wäre.
Quizfrage: Wie lang braucht man für die Fahrt von diesem Aussichtspunkt ans Meer (Luftlinie ca. 20 km)?

Beispielprojekt: TV-Doku »Grenzenlos« auf Sardinien

Meine Rolle in diesem sehr bunten Projekt für die Reihe „Grenzenlos – die Welt entdecken“ auf SAT1: Ich hab den Redakteur und das Team punktuell bei der Vorbereitung in Bezug auf Location und Storys unterstützt, Protagonisten kontaktiert, Begleitung des Drehs für ein paar Tage, Übersetzungen der Regieanweisungen, Antworten der Locals, O-Töne und Voiceovers (während und nach dem Dreh) … und last but not least stand ich auch noch vor der Kamera (ab ca. Minute 18). Tolles Projekt – vielen Dank!