Segeln vor Sardinien: Törnplanung, Revierinfos und ein „Link an Land“

Segeln vor Sardinien ist grandios. Weil aber die Insel ziemlich groß ist (ca. 500 Seemeilen sind es einmal herum) und die einzelnen Reviere durchaus vielseitig sind, stellt die Törnplanung so manchen Skipper vor eine große Herausforderung. Manche verbringen angesichts der vielen Optionen so viel Zeit mit Recherche – und sind am Ende trotzdem nicht sicher, ob der Törn realistisch und gut vorbereitet ist.

Damit der Törn zu einem tollen Event wird, helfe ich bei der Planung, Vorbereitung und bin der „Link an Land“. Auch erfahrene Skipper und Profisegler schätzen das – speziell in der Nebensaison.

Segeln vor Sardinien: Törnplanung und der "Link an Land"
Segeln vor Sardinien: Törnplanung und der „Link an Land“

Ich segle selbst seit Jahren um und vor der Insel. Das heißt: Ich kenne die Häfen, Bojenfelder und viele Ankerbuchten, habe ein gutes Netzwerk im maritimen Umfeld.

Meine Leistungen im Rahmen der Törnplanung:

  • Abstimmung und Planung der Gesamtstrecke, im vorgegebenen, zeitlichen Rahmen
  • Planung der einzelnen Schläge in machbarer Streckenlänge (abhängig von Boot, Richtung, Erfahrung der Crew)
  • Berücksichtigung von zeitlichen Puffern (sportlich bis entspannt)
  • Berücksichtigung längerer notwendiger Schläge und Nachtfahrten (z. B. Rückkehr zum Charterer, Überwindung langer Strecken zu einem speziellen Ziel)
  • Hafenauswahl
  • Anfrage und Reservierung von Bojen und Liegeplätzen
  • Kommunikation mit Charterern, Häfen, Werften (in italienischer Sprache, vorab und vor Ort)
  • Kommunikation bei Übernahme / Übergabe des Bootes (in italienischer Sprache)
  • Tipps an Land / in Hafennähe (z. B. Restaurants, Ausflüge, Transportmöglichkeiten)
  • Gestaltung und Berücksichtigung der ggf. vorgegebenen Ziele (siehe unten, Segeln als Team)
  • Wetter-Infos aus lokalen Quellen
  • Notfall-Kommunikation, Unterstützung bei Kontakt mit Behörden oder medizinischen Einrichtungen

Sardinien, ein vielseitiges Segelrevier

Einen Eindruck von der Vielseitigkeit und eine erste Orientierung gibt diese Übersicht über Häfen und Buchten auf meinem Blog.

Für mich besser als Costa Smeralda: die atemberaubende Cala Mariolu
Für mich besser als Costa Smeralda: die atemberaubende Cala Mariolu im Golfo di Orosei

In Sachen Revier gebe ich gern „Entscheidungshilfe“ – denn der Skipper hat die Qual der Wahl, wo gesegelt wird:

  • die berühmte Costa Smeralda – im Sommer mit Megayachten und in der Nebensaison ganz privat
  • die traumhaften kleinen Buchten des Maddalena-Archipels
  • die sportlich zu segelnde Nordküste mit der Bocche di Bonifacio zwischen Asinara und Korsika
  • der weite Golfo di Orosei mit seinen spektakulären Felswänden und einigen der schönsten Buchten des Mittelmeers
  • viel Flair und Dolce Vita im Süden vor Cagliari und dem Sulcis-Archipel
  • zwischen Sardiniens Westküste und Mallorca mit Blauwasserfeeling

Segeln in der Nebensaison

Besonders die Nebensaison auf Sardinien ist wundervoll für Segeltörns. Nebensaison = alles außer Juli/August, für erfahrene Segler noch besser: außerhalb Juni bis September.

Nebel im Februar: gute Vorbereitung ist in der Nebensaison alles
Nebel im Februar: ein Meer nur für euch allein – aber gute Vorbereitung ist extrem wichtig

Die Temperaturen sind in der Regel deutlich angenehmer als im Norden Europas, was die Segelsaison fast auf das ganze Jahr ausdehnen könnte.

Gleichzeitig ist die Hauptsaison auf Sardinien vorbei – was für viel Platz auf dem Meer sorgt, sogar an den „Hotspots“ sorgt.

Während man im Sommer schonmal an der Hafeneinfahrt abgewiesen wird, Bojen ausreserviert sind und wenn nicht, man horrende Preise zahlt und sich in den traumhaften Buchten aus Platznot die Ankerketten verheddern und der Weg dahin einer Autobahn ähnelt.

Auch sind in der Nebensaison die Preise für Liegeplätze, Charteryachten oder Mitsegel-Tagestouren erfreulich niedrig, was die Bordkasse schont.

Die Reviere können von Herbst bis Frühling aber auch anspruchsvoll und zur Herausforderung mit Wind und Wetter werden. Dann ist gut, jemanden zu haben, der praktische Tipps in der jeweiligen Situation vor Ort parat hat.

Wertvoll und praktisch: der „Link an Land“

Viele Skipper schätzen einen „Link an Land“, vor allem wenn sie mit unerfahrenen Crews unterwegs sind und bereits alle Hände voll zu tun haben.

Die schönste Ankerbucht in 5 Seemeilen Umkreis? Sag ich euch gern :)
Die schönste Ankerbucht in 5 Seemeilen Umkreis? Sag ich euch gern 🙂

Ein kleines „Sardinien-Briefing“ vor dem Start ist als Ergänzung zu dem, was der erfahrene Skipper schon weiß, sinnvoll.

Das halte ich gern sehr kurzweilig und praktisch. Wir gehen die Törnplanung einmal gemeinsam durch. Ich teile meine eigenen Segelerfahrungen, gebe Tipps für die hübschesten Ankerbuchten, verrate euch wo ihr im nächsten Hafen gut essen könnt, und was ich von Einheimischen erfahren habe.

Auch schaue ich für euch in lokalen Wetterquellen (auch in italienischer Sprache) nach, wie sich die nächsten Tage entwickeln werden. Solche Informationen sind natürlich ohne Gewähr, aber hilfreich für den Skipper. Wissen über das, was sie erwartet oder gar gesteigerte Vorfreude trägt zur Sicherheit und Motivation der Crew bei.

Ist das Wetter unklar, kann psychologisch kann eine zweite, externe Meinung wertvoll sein – um die eigene Einschätzung zu bestätigen und um sich selbst zu entlasten und damit Ruhe in die Crew zu bringen.

Schöner Segeltag oder Ruhe vor dem Sturm? Eine zweite Meinung "an Land" ist oft hilfreich
Schöner Segeltag oder Ruhe vor dem Sturm? Eine zweite Meinung „an Land“ ist oft hilfreich

Seid ihr in Fahrt und das Wetter verschlechtert sich, ist gut, jemanden zu haben, der an Land ist und die Situation ohne Aufregung von außen beurteilt.

Wir beraten, welchen Hafen ihr anlaufen könnt (und welchen lieber nicht) oder ob sinnvoll ist, gleich Anker zu werfen. Natürlich gibt es nicht immer und überall Handy-Empfang, aber in Küstennähe konnte ich schon die ein oder andere Situation entspannen.

Ich sorge dafür, dass im nächsten Hafen jemand auf euch wartet und euch beim Anlegen etc. hilft. In der tiefen Nebensaison bin ich oft auch selbst da – denn die touristischen Häfen sind nur rudimentär besetzt, bzw. die Häfen, die einen 24/7-Service im ganzen Jahr haben, kann man leider an einer Hand abzählen.

Und sage Euch, wo ihr am besten hingeht, um mit einem guten sardischen Wein und einem guten Essen wieder zur Ruhe zu kommen.

Das alles natürlich auch bei schönem Wetter, das ihr dann hoffentlich habt.

Segeln vor Sardinien als Team

Für Profi-Segelteams bin ich während Regatten und sportlichen Events auf Sardinien die „Landratte“ (bzw. ja eher das „schwarze Schaf“): Schnell, unkompliziert und ortskundig helfe ich, wenn es etwas zu klären gibt und kümmere mich um alles, was zu tun sein könnte.

Ihr seid Profisegler und wollt eine unkomplizierte und ortskundige Betreuung an Land?

Ich kümmere mich um schnellen Ersatz für beschädigtes Material, passe auf Zeug auf, hole einen Nachzügler vom Flughafen, sorge für Ordnung an Land, hole vergessene Sachen aus dem Hotelzimmer – oder organisiere einen landestypischen Aperitivo mit sardischen Spezialitäten für die gesamte Crew.

Für semi-professionelle oder auch bunt zusammen gewürfelte Teams (z. B. die Mitarbeiter eines Projekts) organisiere ich Wochenend- oder Wochentörns, mit und ohne Skipper, sportlich oder entspannt, mit einzelnen Booten oder als Flottille.

Dabei berücksichtige ich Ziele und Team-Zusammensetzung – zum Beispiel:

Und wenn alle oder Teile des Teams nach dem Event noch ein, zwei Tage oder noch länger auf der Insel bleiben wollen, dann stelle ich gern eine landestypische Rundreise zusammen und bringe euch das „echte Sardinien“ näher.

„Schwarzschafig“ Segeln: Programm an Land

Wenn man denn wirklich mal zwei, drei Tage irgendwo fest hängt, ist wichtig, kurzweilige Alternativen an Land zu kennen. Oder jemanden zu fragen, der sie kennt 😉

Das, was die Törnplanung in dem Fall zu etwas Besonderem macht, ist das „schwarzschafige“ Konzept: Ihr segelt nicht an der Insel vorbei, sondern ich verbinde euren Törn mit dem „echten“ Sardinien.

Ich zeige euch die Hirten- und Landeskultur, Kunst oder Handwerk, antike Stätten und last but not least bringe ich Euch zu den Sarden, ein super gastfreundliches Volk, das auch tolle Feste feiert.

Ob Abendessen oder Tagesausflug: Im Hinterland Sardiniens gibt es viele heimelige Plätze
Ob Abendessen oder Tagesausflug: Im Hinterland Sardiniens gibt es viele heimelige Plätze

Nach dem Segeln umfängt euch die sardische Gastfreundschaft. Entweder in voller Dosis, wenn wir vom Hafen direkt zu einem landestypischen Herbstfest in der Inselmitte, der Barbagia fahren. Vielleicht aber auch ganz reduziert und back to the roots – dann findet ihr euch nach einem Segeltörn in einer Schäferhütte wieder, wo ein ortsansässiger Hirte das traditionelle Abendessen vorbereitet hat.

So ist aus manchem Segler ist für ein paar Stunden fast eine Landratte geworden 😉

Segeln vor Sardinien: Törnplanung, Revierinfos und ein „Link an Land“

Incentive-Reisen »off season«: Sardinien im ganzen Jahr

Sardinien ist »off season« ein wahres Juwel für Incentive-Reisen. In der Nebensaison – also von etwa Mitte September bis Anfang Juni – ist die Insel sehr echt, natürlich und zuweilen sogar wild.

Wer bei Sardinien nur an Sommer, Sonne und Strand denkt, verzichtet auf das größte Potenzial, das die Insel hat: ihre Vielseitigkeit. In Sachen Outdoor-Aktivitäten habt ihr die Qual der Wahl und ihr kommt ein gutes Stück näher an die Menschen und ihre Kultur.

Hier ein paar Ideen für für unternehmerische Incentives »off season – ready to be customized«:

Sardinien ist auch im anrückenden Unwetter traumhaft schön!
Sardinien ist im ganzen Jahr bei jedem Wetter traumhaft schön!

Sardinien-Incentives im Herbst: erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Das sardische Jahr begann in antiken Zeiten im September, dem Erntemonat. Und weil sich alte Traditionen auf Sardinien sehr lang halten, wird euer Incentive jetzt ganz leicht zum Schlemmer-Event. Die Sarden feiern zudem gern und ausgiebig, die landestypische Küche ist exzellent. Und es ist die Zeit der Weinernte!

Also schließen wir uns den Sarden an: Ob direkt bei einer Vendemmia / Weinlese oder auf den Herbstfesten in der urigen Barbagia. Wer sich nah an Land und Leute wagt und die lokalen Spezialitäten degustiert, wird nicht enttäuscht: die Gastfreundschaft ist sprichwörtlich und Wein wird fließen. Ob Vermentino im Norden, Cannonau in der Inselmitte oder Carignano im Südwesten.

Fertig zur Weinernte / Vendemmia: Carignano del Sulcis
Fertig zur Weinernte / Vendemmia: Carignano del Sulcis

Damit nicht nur gepflegt gefeiert wird, der Wein auch redlich verdient ist und vor allem der eigentliche Zweck des Incentives, das Teambuilding, nicht zu kurz kommt, stehen tagsüber Aktivitäten auf dem Programm: Trekking, Kanufahren, Reiten, Klettern, Biken, Tauchen, Segeln, Kiten, Surfen, …

Die Temperaturen sind im September noch sommerlich, im Oktober und November sehr, sehr angenehm. Natürlich gibt es auch „Wetter“, aber üblicherweise ziehen Fronten noch schnell durch. Selten regnet es sich richtig ein. Herbststürme sind kurz und knackig.

Für Segeltörns (ob für aktive Mitarbeiter und/oder als Alumni-Incentive) kann das Wetter eine echte Herausforderung sein. Aber generell ist der Herbst auf Sardinien noch volle Segelsaison. Und es ist sicher nicht schlechter als an Nord- oder Ostsee.

Speziell im Herbst begünstigt Sardinien das Teambuilding, zu Wasser oder an Land:

  • Wenn auf einem Trek Wege nach einem Starkregen plötzlich unpassierbar sind, oder sich frei laufende Tiere in den Weg stellen, dann ist das eine echte Aufgabe, die es zu lösen gilt.
  • Wenn der Wind auffrischt und entschieden werden muss, ob abgewettert wird oder die Fahrt in den sicheren Hafen noch machbar ist, kann das bei den Mitarbeitern ungeahnte Qualitäten zu Tage fördern.
  • Oder einfach, wenn beim Canyoning die Verlässlichkeit und die gegenseitige Unterstützung gefragt sind.
Frei laufende Tiere stellen manche Teams vor eine Spontan-Aufgabe :)
Frei laufende Tiere stellen manche Teams vor eine Spontan-Aufgabe 🙂

Sardinien off season ist grandios, um Mitarbeiter aus dem Alltag heraus zu holen und vor andere Herausforderungen zu stellen.

Und wenn alle Stricke reißen, ist zusammen mit den Einheimischen – die sich mega freuen, wenn in den Randmonaten Gäste da sind – ein entschädigendes Indoor-Ersatzprogramm (von kulinarisch bis kulturell) leicht auf die Beine gestellt.

Sardinien-Incentives im Winter: Raus aus der Komfortzone!

Gleich vorab: Der Winter auf Sardinien ist nichts für schwache Gemüter. Nein, die Sonne scheint hier nicht das ganze Jahr, auch wenn viele das denken.

Im Gegenteil: Das Wetter verlangt dem Menschen einiges ab und die Intensität holt dich aus deiner Komfortzone. Wer »Aushalten« üben will oder muss, für den ist die Insel jetzt perfekt.

Winterbeschäftigung "Kunst". Wetter gilt es, auszuhalten.
Winterbeschäftigung „Kunst“, hier in Ulassai. Wetter gilt es, auszuhalten.

Der Dezember kann noch schön sein, und ideal für Ausflüge zur Kunst auf Sardinien, z. B. in Cagliari, Ulassai oder Nuoro. Weihnachten ist hemdsärmelig und bei rund 15 Grad und Sonne auch mal merkwürdig – aber durchaus tauglich für eine »etwas andere Weihnachtsfeier«. Capodanno / Silvester stellen viele Städte (Cagliari, Alghero, Castelsardo, Olbia, …) Events und Konzerte auf die Beine (tendenziell regnet es, aber das ist beim Feiern ja auch egal). Der Januar ist meist stürmisch (aber auch sonnig).

Im Februar und oft auch noch im März heißt es allerdings Zähne zusammenbeißen: Regen. Viel Regen. Und manchmal in den höheren Lagen, so ab 800 Metern, auch Schnee.

Wie jetzt, Schnee auf Sardinien? Aber ja! Zwar haben die sardischen Berge keine Schneegarantie, und ich würde das Event erstmal anders planen. Aber versuchen, Zeitpuffer einzubauen und das Programm flexibel zu halten. Da wir im Winter oft in Familienbetrieben wohnen, ist das kein Problem. Man spricht miteinander und schon klappt das.

Denn Schnee auf Sardinien schreit nach einer sofortigen Planänderung! Dieses Geschenk der Natur will genutzt werden. Mit dem Team auf Sardinien auf dem Bruncu Spina (ca. 1800 m) Skifahren oder Snowboarden ist einfach einmalig. Das erlebt zu haben kann nicht jeder von sich behaupten.

Auf dem Weg in den Gennargentu: Schnee am Arcu Correboi
Auf dem Weg in den Gennargentu: Schnee am Arcu Correboi

Aber auch ein gemeinsamer Eis- und Schneespaziergang auf dem Monte Limbara (ca. 1400 m) oder ein Meeting im schneebedeckten Nuraghen kann sehr horizonterweiternd sein. Ich sorge gern für den Glühwein (vino caldo hat sich in der sardischen Landeskultur leider noch nicht durchgesetzt)

Die Komfortzone verlassen, das geht off season auch im Kopf: Der Winter ist die Zeit des traditionellen sardischen Maskenkarnevals. Eine Incentive-Reise zu den urigen Gestalten von Boes e Merdules oder Mamuthones e Issohadores ist alles andere als alltäglich.

»Disruptive Workshops« unter dem Einfluss antiker Riten können innere Haltungen auflösen und die Sichtweisen von Einzelnen, aber auch von Teams, auf das eigene Projekt oder Unternehmen verändern.

Lasst euch beeindrucken!

Reisetermin und -ort am 16./17. Januar: Feuer von Sant'Antonio, mit den Boes e Merdules in Ottana
Reisetermin und -ort am 16./17. Januar: Feuer von Sant’Antonio, mit den Boes e Merdules in Ottana

Sardinien-Incentives im Frühling: Workshops und Aktivitäten in freier Natur

Ab Ostern wird die Infrastruktur auf der Insel wieder etwas dichter, an den Küsten öffnen mehr Restaurants und Hotels, die Touristen sind noch nicht da und so findet ihr euch in einer fast familiären Atmosphäre.

Im Frühling verändert sich das Gesicht der Insel ein weiteres Mal: Sie wird bunt! Alles grünt und sprießt! Wenn in Nordeuropa noch alles Grau in Grau hängt, ist die Insel bereits sonnig und blüht im wahrsten Wortsinn auf.

Die Stimmung aus Neuanfang, Wachstum und Leben sowie die intensiven Farben sind ideal für positive Kickoffs und Projektstarts, für Klausurtagungen und Strategieworkshops.

Trekking durch Kamillenwiesen, hier auf der Isola dell'Asinara
Trekking durch Kamillenwiesen, hier auf der Isola dell’Asinara

Der März ist häufig noch stürmisch, daher fallen längere Segeltörns aus. Viele Charterer haben ihre Boote zudem noch eingemottet oder in den Werften, um sie für die Saison fit zu machen. Ab Ostern sind die ersten Schiffe aber verfügbar und die Segelsaison für aktive Segler beginnt.

An Land ist hingegen absolute Hochsaison! Nach den Regenfällen des Winters ist Canyoning im Supramonte der Hit. Ihr könnt aber auch den Gipfel der Insel Tavolara erklimmen, den traumhaften Trek zur Cala Goloritzé im Golfo di Orosei gehen, auf die Punta Giradili steigen oder an der darunter liegenden Felswand klettern, euch auf den anderen Kletterrouten z. B. im Westen und Südwesten der Insel bewegen, … Ich arbeite mit erfahrenen und ortskundigen Guides zusammen, die sowohl das jeweilige Territorium kennen als auch für Sicherheit sorgen.

Mit einem sardischen Hirtenessen werden aktive Tage abgerundet: Ob mit einer Art Vesper aus dem Rucksack oder in einer antiken Pinnetta oder Cuile, vor dem ein einheimischer Hirte Ferkel oder Lamm grillt. Gute, regionale Qualität garantiert.

Und nichts geht über Workshops in freier Natur. Wenn ihr fachliche und körperliche bzw. kulturelle Aktivitäten verbinden wollt, berate ich euch gern zu der idealen Location und gebe Ideen zum Konzept. So erreicht ihr eure Ziele, profitiert aber auch von der Verbindung mit Land und Leuten.

Der Gründer einer kleinen Unternehmensberatung sagte mal:

Ich bin von Sardinien mehrfach überrascht worden. Wir sind auf Ideen gekommen, die wir ohne diese fremde Kultur, die so ganz anders ist als gedacht, nie gehabt hätten! Und die Menschen sind einfach toll.

Natur pur: Wanderungen und Workshops im Supramonte
Natur pur: Wanderungen und Workshops im Supramonte

Auch, wer nicht aktiv ist, ist off season, speziell im April und Mai auf Sardinien gut aufgehoben. Sanftes Yoga oder Meditation in ursprünglicher Natur, Wellness, Spaziergänge auf Panoramawegen, Wasserfälle bestaunen, Bootsausflüge an schönen Tagen … Jetzt ist quasi alles machbar.

Spezielle Idee für den Mai: eine Fachreise zur antiken Hirtenkultur Sardiniens. Schafschur/ Tosatura Ende Mai sowie die Pecorino- und Ricotta-Herstellung sind nicht nur für Landwirte interessant.

Last but not least sind Rundreisen zur sardischen Kultur zu empfehlen. Ich organisiere gern die nächste Studienreise, von Weindegustationen über Kunst und Musik bis zu den Frühlingsfesten, auf denen wir Traditionen, Geschichte und die Menschen des Landes kennenlernen, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Off topic: Sardinien-Incentives im Sommer

Schnell noch off topic, weil in diesem Beitrag ja um die Nebensaison geht: Im Sommer dreht die Insel auf. Alles ist einen Tick leichter (oft aber auch belanglos) und man lässt sich gut bezahlen.

Der Sommer kann aber zu den Zielen passen: Wer seine besten Mitarbeiter mal so richtig belohnen will, für den ist ein geschenkter Urlaub im Wellness-Hotel natürlich perfekt. Auch der Strategieworkshop der Geschäftsführung lässt sich auf einer Yacht oder im Strandhotel sehr angenehm gestalten.

Mit der Yacht an der Costa Smeralda (Grande Pevero)
Mit der Yacht an der Costa Smeralda (Grande Pevero)

Juli/August sind mit 30-35, manchmal sogar 40 Grad tagsüber für Aktivitäten zu heiß. Die Lösung heißt: Nachtwanderungen, Erforschung von Grotten, Segeltörns, kulturelle und kulinarische Ausflüge, …

Allen, die aufs Budget achten müssen, oder auf auf den Sommer festgelegt sind (z. B. weil der Betrieb traditionell oder produktionsbedingt Pause macht) organisiere ich z. B. eine Unterkunft in weniger frequentierten Regionen der Insel. Das ist günstiger und oft sogar schöner, als im Chaos an den touristischen Hotspots.

Apropos Budget: Widmen wir uns wieder der Nebensaison.

Off season: Gut für kleinere Budgets

Wer generell mit einem kleinen Budget klarkommen muss, für den ist off season quasi Pflicht. Die Nebensaison auf Sardinien ist um einiges günstiger als die Hauptsaison.

Speziell in Sachen Anreise und Unterbringung könnt ihr in den weniger frequentierten Monate des Jahres je nach Teamgröße viel Geld sparen. Je weiter ihr euch in die Nebensaison bewegt, desto günstiger wird es.

Im Inselinneren oder weniger frequentierten Orten und Regionen kann man noch mehr sparen und muss dabei nicht auf Qualität verzichten. Die Ausgaben rund um das Event sind tendenziell niedriger (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Landestypisch, schlicht und stilvoll: gerade im Hinterland finden sich tolle Unterkünfte
Landestypisch und stilvoll: gerade im Hinterland finden sich tolle Unterkünfte mit sehr guter Küche

Ein guter Tipp ist auch die Unterbringung im von Sarden geführten Agriturismo statt im Sternehotel. Das hat neben der Budgetschonung noch weitere Vorteile: Euer Team rückt zusammen, ist umgeben von purer Natur, Entspannung ist quasi garantiert, ihr werdet hervorragend verpflegt, Workshops und Meetings zwischen Felsen und unter Steineichen setzen Kreativität und gute Ideen frei, und last but not least: Ihr seid ganz nah an Land und Leuten.

Und wer nach einem »Incentive off season« den Strand wirklich vermisst hat, der kann ja im Sommer nochmal wieder kommen 🙂

Sardinien off season: pure Natur, ideal für Outdoor-Aktivitäten
Sardinien off season: pure Natur, ideal für Outdoor-Aktivitäten

 

Incentive-Reisen »off season«: Sardinien im ganzen Jahr